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ISBN/EAN: 978-3-355-01897-5
Einband: gebundenes Buch
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Übersetzer:
Sebastian Lalla
Sebastian Lalla
Auflage:
1. Auflage 2020
1. Auflage 2020
Erschienen am:
20.11.2020
20.11.2020
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
480 S., mit Bildteil und Abb.
480 S., mit Bildteil und Abb.
Format (T/L/B):
4.2 x 21.3 x 15.5 cm
4.2 x 21.3 x 15.5 cm
Hersteller:
Verlag Neues Leben GmbH Eulenspiegel Verlagsgruppe
vonrombach@eulenspiegelverlag.de
Märkisches Ufer 28
DE 10119 Berlin
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Im Jahr des Roten Affen
Ein Nomade zwischen Jurte und Brandenburger Tor
24,00 €
inkl. MwSt.
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Beschreibung
Wenn der Rauch aus der Jurte seitlich nach oben steigt, wird es windig und regnerisch. Das wissen Nomadenmongolen schon als Kinder. Die Natur prägt seit Jahrhunderten ihren Alltag. Davon erzählt Terbishdagva, der in einer Jurte geboren wurde. Sein außergewöhnlicher Lebensweg führt ihn in die weite Welt - wie seine Vorfahren seit Dschingis Khan. Er studiert in der DDR, wo er eine Zeitenwende erlebt. Ein Bröckchen der Berliner Mauer bewahrt er heute noch auf, in einen blauen Seidenschal gewickelt, einen Khadag, der für Mongolen nach buddhistischer Tradition heilig ist. In der bislang unbekannten Marktwirtschaft wird er zum erfolgreichen Unternehmer, geht jedoch nach einem Jahrzehnt in die Politik, will mitwirken, sein Land voranzubringen. Er erlebt, wie Parteien zu 'Schützengräben der Oligarchen' mutieren und die Mongolei als Rohstofflieferant ausgeplündert wird, sieht, wie Gewinne privatisiert und Verluste sozialisiert werden. Terbishdagva, ein Mann der Praxis und der Politik, erhebt seine Stimme vom anderen Ende der globalisierten Welt. Er rückt Probleme in unser Gesichtsfeld, die unser Leben betreffen; er hat Botschaften, die uns berühren.
Über Dendev Terbishdagva
DENDEV TERBISHDAGVA wurde 1956, im 'Jahr des Roten Affen', in eine kinderreiche mongolische Nomadenfamilie geboren. Nach seinem Schulabschluss studierte er Lebensmitteltechnologie an der Berliner Humboldt-Universität und arbeitete anschließend als Technologe im Fleischkombinat in Ulaanbaatar. 1988 kehrte er in die DDR zurück und arbeitete als Übersetzer und Betreuer an der FDJ-Jugendhochschule am Bogensee. 1990 begann er eine unternehmerische Tätigkeit. Von 2002 bis 2004 war er Botschafter der Mongolei in Deutschland. Zurück in der Mongolei wurde er Parlamentsabgeordneter, stellvertretender Parteivorsitzender und Minister.